November 2016
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November 2016
Am heutigen Nachmittag fand das Nachtragsspiel unserer Kampf- und Reservemannschaft
beim Spitzenteam aus Leopoldsdorf bei Wien statt. Schon alleine das
„Ambiente“ (mit Umkleidemöglichkeit in engen, dreckigen Containern) war
sicherlich nicht 1. Klasse würdig. Selbst in der 2. Klasse Ost gibt es
keinen Sportplatz, der nur annähernd so heruntergekommen ist, wie die
Leopoldsdorfer Anlage. Dennoch ließ sich unser Team von den äußeren
Einflüssen nicht beirren und legte die Spieltaktik, ähnlich der in Himberg
an. Aus einer konzentriert agierenden Defensive setzte man auf einzelne
Konterattacken. In der Defensive stand man auch relativ sicher und so
taten sich die Leopoldsdorfer im Herausspielen von Chancen schwer. Sie
versuchten es zwar immer wieder mit langen Wechsel bzw. Diagonalpässen,
doch unsere Außenverteidiger waren stets aufmerksam. In der Offensive
glückte im ersten Durchgang nur wenig und so war es trotz klarer
Überlegenheit der Heimischen eine klassische 0:0-Partie zur Pause.
In Hälfte zwei
hoffte man, dass die Heimischen ihrem hohen Laufaufwand Tribut zollen würden,
doch dies war nicht der Fall. Dennoch wurden sie in der Abwehr etwas
nachlässiger und so ergab sich die eine oder andere Möglichkeit für unser Team.
Die bis zu diesem Zeitpunkt beste Chance im Spiel hatte Marvin Wajs, der von
Raffael Förster toll auf die Reise geschickt wurde, aber knapp am langen Pfosten
vorbeischoss. Aber auch die Heimischen hatten nun einige Möglichkeiten, die
vorerst ungenutzt blieben. Nach 75 Minuten war es aber soweit. Ein weiter
Einwurf, ein verlorenes Kopfballduell gegen den Leopoldsdorfer Sturm-Riesen und
schon war ein Heimischer zum 1:0 zur Stelle. Unser Team gab zwar nicht auf, doch
man hatte nur mehr eine richtige Möglichkeit. Der eingewechselte Florian Huber
stand nach einem Corner am langen Fünfereck ganz alleine, verzog aber den
Schuss. So blieb es beim alles im allem verdienten Heimerfolg der Leopoldsdorfer.
Trotzdem war es ein engagierter, guter Auftritt unseres Teams, das mit etwas
Glück einen Zähler hätte mitnehmen können.
Tabelle vor der Nachtragspartie
Auch gegen das nächste Spitzenteam hatte man nicht den Funken einer Chance.
Diesmal musste man sich mit 0:8 geschlagen geben. In den letzten beiden Runden
warten mit Reisenberg und Hainburg/Donau schlagbare Gegner.
Tabelle Reserve