SCGA
1. Januar 2019 Uncategorized

Oktober 2019Drei Runden

Oktober 2019Drei Runden

vor Ende der Herbstmeisterschaft kam es am heutigen Abend zum Showdown der beiden Spitzenteams der

1. Klasse Ost. Möglicherweise könnte nach den 90 Minuten bereits eine Art

Vorentscheidung

über den Herbstmeistertitel gefallen sein, wenn sich beide Teams in den übrigen

Spielen weiterhin so stark präsentieren.

Der Titel-Topkandidat aus Himberg hatte wohl nicht mit so lästigen Konkurrenten –

wie es der SCGA und die Götzendorf Oranjezz derzeit sind – gerechnet. Daher kann

jeder Punkt im Kampf um die Herbstmeisterkrone entscheiden. Für Spannung war

garantiert und die SCGA-Sportanlage wurde – wie schon gegen Sommerein

  • von zahlreichen Fans gestürmt.
  • Die Gäste aus Himberg mussten zahlreiche Stammkräfte vorgeben, was die Sache

    allerdings für unser Team nicht wirklich leichter machen sollte. Dennoch begann

    unser Team ähnlich forsch wie in den letzten Heimspielen und übernahm von Beginn

    an das Kommando. Bereits in der 6. Minute nützte der Torschütze vom Dienst –

    Manuel Brunnthaler – eine Unachtsamkeit in der Gästehintermannschaft zum

    wichtigen 1:0. Mit der Führung und dem Schwung der ersten Minuten agierte man

    nun immer dominanter und nach einer Viertelstunde zeigte der Spielleiter nach

    Foul an Lukas Werner im Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance ließ sich

    Maximilian Gutschik entgehen und der Gästekeeper konnte den Strafstoss

    entschärfen. Mit diesem „Erfolgserlebnis“ schöpften die Himberger neuen Mut und

    gingen nun aggressiver zur Sache und wurden immer stärker, auch weil unser Team

    plötzlich nervöser und fehleranfälliger agierte.

    In dieser wichtigen Phase des Spiels wurde

    Johannes Weber vermutlich fälschlicherweise zurückgepfiffen, der ideal zum

    allein vor dem Tor stehenden Brunnthaler aufgelegt hatte. Im Gegenzug waren es

    dann die Gäste, die einen möglichen Elfmeter reklamierten, wobei der Pfiff

    ausblieb. Nichts desto trotz kamen sie wenig später zum 1:1-Ausgleich.

    Spätestens jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe und wirkliche Höhenpunkte wurden

    nun rar, da beide Teams taktisch sehr gut agierten und kaum Räume für den Gegner

    öffneten. Daher wurden nach 45 Minuten auch die Seiten mit diesem Spielstand

    gewechselt.

    Die zahlreich erschienen Zuschauer hofften auf einen ähnlichen Blitzstart

    unserer Mannschaft wie in Durchgang eins und genau sollte es auch kommen. Für

    den angeschlagenen Niklas Scholz kam zur Pause Thomas Mraz in die Begegnung. Es

    dauerte keine vier Minuten als sich Manuel Brunnthaler, der derzeit einen echten

    Lauf hat, vom Strafraumeck ein Herz nahm und den Ball im langen Kreuzeck

    versenkte. Nun schlug das Pendel wieder in unsere Richtung um und spätestens mit

    dem 3:1 aus einem Freistoss von Thomas Mraz, bei dem die Gäste auf

    abseitsverdächtige Sichtbehinderung des Tormanns durch Lukas Werner

    reklamierten, war man wieder voll auf Kurs. Das Spiel verlagerte sich nun

    zusehends in die Hälfte der Gäste, auch weil man in der Defensive kaum mehr

    etwas zuließ. In Minute 70 setzte sich Lukas Werner im Strafraum gegen mehrere

    Gegenspieler durch und legte ideal für Thomas Mraz in der Mitte auf, der nur

    mehr zum 4:1 einschieben musste. Keine 5 Minuten später hätte Thomas Mraz mit

    einem Volley „a la Marco Van Basten“ beinahe für das Highlight des Spiels

    gesorgt, doch die Direktabnahme außerhalb des 5er-Ecks klatschte von der Latte

    ins Feld zurück. Unser Team gab sich mit dem 4:1 zufrieden und auch die Gäste

    konnten nicht mehr zusetzen. So blieb es beim verdienten Heimsieg in diesem

    Spitzenduell.Vor Rekordkulisse – geschätzte 300 bis 350 Fans

    waren auf die Sportanlage gekommen – präsentierte sich unser Team weiterhin in

    Topform und lässt den nächsten Gegner alt ausschauen, wobei man den Himbergern,

    die sich keineswegs schwach präsentierten, ihren Personaladerlass zu Gute halten

    muss. Mit dem 6. Sieg im 6. Heimspiel behält man zuhause die weiße Weste und

    erfreut seine Fans bei einem Torverhältnis von 24:5 mit einem Torschnitt von 4

    erzielten Treffern pro Spiel. Da auch der zweite Konkurrent Götzendorf mit einem

    Heim-Remis gegen Nachzügler Schwadorf Punkte liegen ließ, genügt bereits ein

    Sieg aus den letzten beiden Runden (aufgrund der klar besten Tordifferenz) zum

    Herbstmeistertitel.

    Tabelle Kampfmannschaft

    Da die Gäste aus Himberg aufgrund Spielermangels keine

    Reservemannschaft am heutigen Abend stellen konnten, musste die Begegnung

    abgesagt werden und wird mit 3:0 für unser Team gewertet.

Tabelle Reservemannschaft

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